Berliner Taubenrassen
Die 4 Berliner Taubenrassen (Berliner Kurze, Berliner Lange, Berliner Langlatschige Tümmler und die Schöneberger Streifigen) sind bei den Rassetauben als Kulturgut mit einer über 100-jährigen Geschichte bekannt. Viele Rassen haben ihren Ursprung in Städten oder Landesbereichen. Die genannten Rassen sind hier gezüchtet worden und erhielten somit auch hier ihren Namen. Im Namen sind zum Teil die Begriffe zur Zeichnung enthalten, wie z.B. „Streifige“. Dies bezog sich auf die Streifen, die Flügelbinden. Auch mit unterschiedlichen Größen und Figuren sowie Kopfformen bzw. langen Federn an den Füßen, den „Latschen“, haben sich unsere Vorgänger um verschiedene Typen und Formen bemüht. Mit zunehmender Zahl an neuen Rassen die in den letzten 50 Jahren entstanden sind, haben die alten Heimatrassen an Popularität verloren. Sie werden durch engagierte Züchter erhalten und sollten als Rasse mit ihrer über 100-jährigen Geschichte mehr Beachtung finden.
Vergesellschaftet sind sie mit den Zwerg-Cochin. Auf den ersten Blick wirkt dieses Huhn wie ein „Federball auf Füßen“. Die Tiere sind kurz, breit und haben einen sehr niedrigen Stand. Ihr üppiges Gefieder verfügt über ein dickes Daunenpolster. Auch die Läufe sind dicht befiedert, so dass man von den Beinen fast nichts mehr sieht.